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Ein Lehrer und seine beiden Kinder vor jüdischer Schule in Toulouse erschossen

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Laut Medienberichten sind bei einer Schießerei vor der jüdischen Schule Ozar Hatora in der südfranzösischen Stadt Toulouse mindestens drei Menschen getötet worden, ein Lehrer und seine beiden Kinder, sowie zwei weitere verletzt.

Augenzeugen zufolge floh der Täter auf einem Motoroller. 'Wir sind entsetzt über diesen Angriff und wir vertrauen darauf, dass die französischen Behörden diese Tragödie vollständig aufklären und die Täter vor Gericht bringen', sagte Jigal Palmor, Sprecher des israelischen Außenministeriums.

Bereits vor einer Woche hatte in Toulouse ein Unbekannter von einem schwarzen Motorroller aus einen Fallschirmjäger erschossen. Wenige Tage später tötete ebenfalls ein Motorrollerfahrer im 50 Kilometer entfernten Montauban weitere Soldaten, die gerade Geld von einem Bankautomaten abheben wollten, ein dritter wurde schwer verletzt.

Die Hintergründe dieser Taten sind zunächst vollkommen unklar, doch sicher ist: In beiden Angriffen stammen die Schüsse aus derselben Waffe und der Täter ging immer ähnlich vor, in dem auf offener Straße und mitten am Tag gezielt auf seine Opfer schoss.

Verteidigungsminister Gérard Longuet sagte, bei dem Täter handele es sich 'wahrscheinlich' um einen 'Verrückten', bevor der neue Fall in Toulouse bekannt wurde.

Die französische Regierung hat eine verschärfte Überwachung aller jüdischen Schulen im Land angeordnet, die Ermittlungen laufen noch.

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