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Ein Mädchen klagt gegen ihren Namen "Talula does the Hula from Hawaii"

In Neuseeland klagte ein neunjähriges Mädchen gegen ihren Vornamen. Es klingt nach einem schlechten Scherz, der allerdings für ein Mädchen in Neuseeland zum Horror wurde: Das Mädchen hieß nämlich "Talula does the Hula from Hawaii".

Und da dem Mädchen ihr Name so peinlich war - es ließ sich von Freunden nur "K" nennen - zog sie diesen Februar vor Gericht, um ihren Namen "Talula does the Hula from Hawaii" abzulegen. Mit Erfolg: Der Richter verbot den Namen "Talula does the Hula from Hawaii" und das Mädchen durfte sich einen neuen Vornamen aussuchen. Außerdem wurde den Eltern das Sorgerecht genommen.

"Das Gericht ist bestürzt über das mangelhafte Urteilsvermögen der Eltern bei der Namensgebung", sagte der Richter. "Dieser Name hat einen Narren aus dem Kind gemacht und ihr ganz unnötig ein soziales Handicap beschert."

Generell wurde der Trend von Eltern, ihren Kindern ausgefallene Namen zu geben, kritisiert. Allerdings würde das in Neuseeland öfters passieren, da die Ämter in Neuseeland ausgefallene Namen nicht ablehnen können. Die Namen dürfen nur nicht zu lang sein, jemand beleidigen oder nach einem offiziellen Titel klingen.

Dann hoffen wir mal, dass die Eltern in Neuseeland etwas mehr Rücksicht mit den Vornamen ihrer Kinder haben und dass das Mädchen mit dem ehemaligem Namen "Talula does the Hula from Hawaii" mittlerweile glücklicher ist.

Quelle: Spiegel-Online, N-TV
Bild: John Verive (Flickr)

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