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Ein pinker Delfin und gestrandete Grindwale vor Australien sorgen für Aufregung

Ein von Kopf bis Fuß gänzlich pinker Delfin sorgt im US-amerikanischen Bundesstaat Louisiana derzeit für Aufregung. Der Kapitän eines Charterbootes – Erik Rue – entdeckte den einmaligen Delfin in dem Salzwassersee Calcasieu, einer Art Seitenarm des Golfs von Mexiko. Schnell griff er zur Kamera und machte Fotos von dem ungewöhnlichen Tier.

Zugegeben, auf den ersten Blick sieht es eher aus wie eine schlechte Photoshop-Illusion. Aber der pinke Delfin ist echt! In der Tat handelt es sich bei diesem Exemplar um einen sehr seltenen Albino. Wie beim Menschen fehlen auch diesem Delfin sämtliche Farbpigmente in der Haut. So kommt es, dass das Tier pink-rosa schimmert. Sogar die Augen sind komplett rot.

Dabei scheint der pinke Delfin keinerlei Benachteiligungen in seiner Umwelt zu erfahren. Wie es bislang aussieht, bewegt er sich völlig natürlich mit einer Gruppe anderer Delfine durch den See. Eines der anderen Tiere scheint gleichsam die Mutter des wohl noch jüngeren Delfins zu sein. Der Kapitän Erik Rue hat nun damit begonnen, den pinken Delfin als Werbung für seinen Bootbetrieb zu benutzen. Tierschützer warnen aber und fürchten eine Störung seiner natürlichen Umwelt durch zu viele Touristen.

Indes konnten Tierschützer auf der ganz anderen Seite der Welt zahlreiche Wale und Delfine vor dem sicheren Tod bewahren. Von den insgesamt 200 Grindwalen und Delfinen, die an der australischen Küste bei King Island gestrandet waren, konnten 54 gerettet werden. Die zahlreichen freiwilligen Helfer hatten die noch lebenden Tiere mit Wasserdecken am Leben gehalten, so dass sie bei Flut wieder zurück ins Meer gebracht werden konnten.

Wie die tasmanische Naturparkbehörde nun mitteilte, kam die Hilfe für rund 140 Tiere zu spät. Dennoch sei die Rettung insgesamt äußerst erfolgreich gewesen. Warum genau so viele Meeressäuger – und zum wiederholten Male – vor der Küste Australiens gestrandet sind, ist noch immer unklar. Binnen der letzten Monate waren insgesamt 400 Wale und Delfine vor der australischen Küste gestrandet.

Quelle: N-tv.de, Telegraph.co.uk
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