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Einbrecher loggt sich am Tatort bei Facebook ein und wird verhaftet

Wie weit kann die Sucht nach Facebook, Twitter und Co. gehen? Wohl kaum weit genug, schaut man sich den aktuellen Fall eines Einbruchs in Martinsburg, West Virginia an. Wie Spiegel-Online mit Verweis auf die lokale Tageszeitung "The Journal" berichtet, wurde nun ein 19-jähriger Einbrecher überführt, nachdem er sich bei einem Diebstahl noch am Tatort bei Facebook einloggte.

Der vermutliche Dieb Jonathan P. war vormittags in das Haus einer Nachbarin eingestiegen und hatte zwei wertvolle Diamantringe im Wert von mehreren tausend Dollar mitgehen lassen. Da er aber wohl schnell noch einmal checken wollte, was seine Freunde so treiben, setzte er sich kurzerhand an den Computer seines Opfers und meldete sich bei Facebook an.

Dummerweise aber vergaß der Einbrecher nachher sich auch entsprechend wieder abzumelden. Als dann die Eigentümerin einige Stunden später nach Hause kam, sah sie auf dem Bildschirm ihres Computers noch das Profil des Einbrechers Jonathan P. Sie alarmierte die Polizei, für die es im Anschluss nun ein leichtes war, den hochgradig Verdächtigen ausfindig zu machen.

Anhand von Hobbys, Freunden und Profilfotos wurde der Dieb noch am selben Tag gestellt und festgenommen. Ein Freund berichtete, dass Jonathan P. ihm noch tags zuvor von seinen Einbruchsplänen erzählt hatte. Nun drohen dem Facebook-süchtigen Einbrecher im schlimmsten Falle bis zu zehn Jahren Gefängnis.

Bild: Excercise Tradewinds 2009(Flickr)

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