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Ende des Wahlkampfes in den USA?

Die demokratische Partei in den Vereinigten Staaten will mit aller Macht ein Ende des Wahlkampfes zwischen Barack Obama und Hillary Clinton erzwingen. Die Parteispitze drängt nun zusehends die etwa 200 noch unentschlossenen Superdelegierten, sich zu entscheiden.

Der Mehrheitsführer im Senat Harry Reid sagte am Donnerstag, er werde die Superdelegierten nun zu einer raschen Entscheidung bzgl. der Wahl in den USA drängen. Dabei werde er von der Präsidentin des Abgeordnetenhauses Nancy Pelosi und von Parteichef Howard Dean unterstützt. "Nächste Woche ist alles vorbei, ein Tag hin oder her", sagte Reid.

Die Hoffnung stützt sich insbesondere auch auf die Tatsache, dass mit den Wahlen in Puerto Rico am Samstag und in South Dakota und Montana am Dienstag, der Wahlkampf abgeschlossen sein wird. Dann sind alle Delegierten vergeben.

Hillary Clinton gilt als klare Favoritin in Puerto Rico, schließlich ist sie bei Hispanos sehr beliebt. Barack Obama allerdings wird als Favorit in den beiden anderen kleineren Staaten gehandelt. Und ihm fehlen laut Angaben von CNN lediglich wenige Stimmen für eine endgültige Nominierung.

Bei insgesamt 1.981 Delegiertenstimmen sind dies noch genau 45. Hillary Clinton kommt derzeit auf nicht mehr als 1.782 Stimmen, hofft und kämpft aber noch immer um die Anrechnung der Wahlen in Florida und Michigan. Würden sich nun aber schnell noch einige Superdelegierte für Barack Obama entscheiden, könnte der Wahlkampf in den USA tatsächlich ein Rasches Ende finden.

Quelle: CNN, Tagesschau.de, Welt-Online

Bild: tonx (Flickr)

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