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England: Scharfer Ü18-Burger mit Handschuhpflicht

Der Mensch strebt ja dauernd nach höher, schneller, weiter. Und manchmal auch nach schärfer. In England hat nun ein Fast Food-Restaurant Schärfe in ihr Angebot gebracht. Denn dort soll es nun den schärfsten Burger des Landes geben. Der sogenannte Fallout Burger ist so mit Chili vollgepumpt, dass er schon auf der Zunge anfängt zu brennen. Das jedenfalls meinen die Macher der Fast Food-Schmiede "Atomic Burger" in Bristol.

Wer diesen ultrascharfen Burger verspeisen möchte, muss bestimmte Sicherheitsregelen einhalten. So müssen Handschuhe getragen, weil wohl sonst Verletzungen an der Hand drohen, sollte die scharfe Chilisauce auf die Haut tropfen. Außerdem muss jeder, der sich den Chiliburger bestellt glaubhaft darlegen, dass er über 18 Jahre alt ist und eine diesbezügliche Erklärung unterschreiben. Der Restaurantbetreiber befürchtet wohl gesundheitliche Schäden und möchte sich vor Regressansprüchen schützen.

Der Burger ist deshalb so scharf, weil die dafür verwendeten Chilis über eine 40 Mal so hohe Schärfe wie gewöhnlicher Tabasco verfügen. Bei deutschen Internetusern kommen aber schon Zweifel über die tatsächliche Schärfe auf. Ein User kommentierte die Meldung bei shortnews.de dahingehend, dass gewöhnlicher Tabasaco nur eine Schärfe von 2,500 Scoville, das ist die Maßeinheit für Schärfe hat. Der Burger habe dann also 100.000 Scoville, was zwar sehr scharf sei, aber immer noch nicht das schärfste, was es gibt. Deswegen vermuten viele, dass es sich um einen Übersetzungsfehler handele. Denn aus England heißt es, dass der Fallout Burger einen Schärfegrad von einer Million Scoville habe. Und das ist schon richtig scharfes Zeug.

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