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Enthauptung von US-Journalist James Foley: Mörder soll britischer Rapper "Jihadi John" sein

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Die britischen Geheimdienste MI5 und MI6 haben wohl den Mann identifiziert, der momentan Staatsfeind Nr 1 in den USA ist: Ein Rapper aus London soll für die Enthauptung des US-Journalisten James Foley verantwortlich sein. Der US-Fotojournalist ist 2012 in Syrien verschwunden. Vor kurzem tauchte ein Video auf, auf dem zu sehen ist, wie er bestialisch hingerichtet wird.

Der Mörder habe einen britischen Akzent und sei unter seinen Mitkämpfern bei der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als "Jihadi John" bekannt. Die Geheimdienste identifizierten ihn aber auch als Rapper "Jinn Matic". Sein bürgerlicher Name sei Abdel-Majed Abdel Bary. Der Terrorist sei 23 Jahre alt und sein Sprechgesang sei sogar schon auf Radio BBC 1 zu hören gewesen sein. All das berichtet jetzt die "Sunday Times" auf Berufung nicht genannter hoher Regierungsquellen.

Auch der Vater von Abdel-Majed Abdel Bary sei ein Terrorist und militanter Islamist. Derzeit stehe er in den USA wegen Bombenanschlägen vor Gericht. Ob dessen Sohn, der Rapper "Jinn Matic" tatsächlich James Foley enthauptet hat, ist aber noch nicht bestätigt. Momentan sind es nur Mutmaßungen, denn der Mörder von James Foley trug bei der Greueltat eine Maske.

IS-Terroristen enthaupten US-Journalisten und stellen Video ins Internet

Im Jahr 2012 verschwand der US-Fotojournalist in Syrien. Nun wurde er von den Islamisten hingerichtet, als Racheakt für US-Luftangriffe auf den Irak. Der Verdächtige habe jetzt ein Bild getwittert, auf dem er einen abgetrennten Kopf in die Höhe hält. Weitere Einzelheiten seien noch nicht bekannt, heißt es in dem Bericht weiter. Dennoch scheinen die Geheimdienste eine heiße Spur zum Mörder von James Foley zu haben.

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