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Erdbeben in China: Erneute Gefahr durch Staudämme

Nachdem nun endlich Hubschrauber im Katastrophengebiet im Einsatz sind und über 115.000 Soldaten die verschütteten Menschen bergen können, droht den Überlebenden nun eine neue Gefahr: Beschädigte Staudämme.

So könnte es Berichten zufolge, wenn die Rettungsarbeiten nicht rechtzeitig erfolgen, zu weiteren Opfern kommen, da viele Staudämme schwer beschädigt sind. Im Landkreis Maoxian sind beispielsweise zwei Staudämme so schwer beschädigt, dass Evakuierungen angeordnet wurden. Ebenfalls in Zipingpu droht Gefahr von den Wasserprojekten, die Risse aufweisen.

Noch immer liegen 20.000 Opfer unter den Trümmern, wobei sich ihre Überlebenschancen stündlich verschlechtern. Die Todeszahl liegt unverändert bei 15.000, verletzt sind 65.000.

Die chinesische Führung hat die Öffentlichkeit um Hilfe gebeten. Ausrüstungsgegenstände gehören genauso dazu wie Medikamente und Nahrungsmittel. Insgesamt kamen aus öffentlichen Spenden bereits 81 Millionen Euro zusammen.

Quelle: N-TV, Welt-Online
Bild: YouTube

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