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Erdbeben in China: Über 50.000 Todesopfer

Nach offiziellen Angaben ist die Zahl der Todesopfer in China nun auf 51.151 gestiegen. Mehr als 288.000 Menschen seien verletzt worden und ca. 30.000 gelten immer noch als vermisst.

Ein weiteres Nachbeben der Stärke 4,5 erschütterte außerdem das Gebiet in Sichuan. Während in den letzten Tagen immer wieder Nachrichten von Überlebenden Hoffnung aufkommen ließ, ist es nun still. In den letzten 24 Stunden sind keine weiteren Überlebenden geborgen worden.

Der Schwerpunkt der Rettungsarbeiten fokussiert sich langsam auf die Versorgung der fünf Millionen Obdachlosen. Es wurden gestern auch erste provisorische Schulen für Flüchtlingskinder eröffnet.

Der Wiederaufbau der verwüsteten Regionen steht nun ebenfalls im Mittelpunkt, wofür die Regierung einen Fonds von über 6,4 Milliarden Euro einrichten will. Zu diesem Zweck wies das Kabinett die verschiedenen Ministerien an, jeweils fünf Prozent ihrer für dieses Jahr vorgesehenen Ausgaben einzusparen, wie der Staatsrat auf seiner Website erklärte.

Neben den menschlichen Verlusten sind außerdem vorläufige Verluste der staatlichen Unternehmen bekannt, welche sich in Folge des Bebens auf 2,74 Milliarden Euro beziffern. Seit dem Beben wurden umgerechnet 1,1 Milliarden Euro gespendet.

Quelle: Welt-Online

Bild: YouTube

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