Excite

Erdbeben in China: Vermutlich über 2.000 Todesopfer

Auch eine Woche nach der verheerenden Erdbebenkatastrophe im tibetanischen Hochland, suchen die Helfer nach Überlebenden. Mit teilweise sehr wenig Erfolgserlebnissen. Es wird vermutet, dass die Zahl der Erdbebenopfer in den nächsten Tagen die 2.000er-Grenze überschreitet.

Bisher wurden genau 1.944 Todesopfer gezählt. Die Tatsache, dass noch etwa 200 Menschen vermisst werden, lässt vermuten, dass die Zahl der Opfer noch weiter steigen wird. Das berichtete laut ZEIT online die Einsatzzentrale in der schwer betroffenen Region Yushu. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua vermeldet die selben Informationen.

Auch die Zahl der Verletzten stieg an. Inzwischen liegt sie bei 12.300 Verletzten, davon 1.434 schwer. Insgesamt suchen 15.000 Helfer nach Opfern, Verletzten oder Überlebenden. 11.000 davon sind Soldaten. Sie brachten 25.000 Zelte ins Katastrophengebiet, in denen erste Hilfe geleistet werden kann. Inzwischen begannen die vielen Helfer damit, die Trümmer zu desinfizieren. So soll dem Ausbruch von Krankheiten vorgebeugt werden.

Den zehntausenden Obdachlosen wird ebenfalls geholfen. Aus dem ganzen Land sind Hilfsgüter und Spenden in das Erdbebengebiet an der Grenze zur autonomen Region Tibet eingetroffen. Insgesamt beläuft sich die Spendensumme momentan auf 50 Millionen Euro. Eine riesige Geldsumme, aber sicher noch zu wenig, um die Not nach der Erdbebenkatastrophe in China zu lindern.

Bild: YouTube

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2016