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Erdbeben in Mittelitalien macht Hunderte vorübergehend obdachlos

Wieder einmal hat ein starkes Erdbeben Mittelitalien getroffen. In der Region zwischen Umbrien und der Toskana zerstörte das Beben der Stärke 4,2 am Dienstag zahlreiche Häuser. Reihenweise fielen Schornsteine um, Wohngebäude brachen teilweise ein oder mussten zumindest aus Sicherheitsgründen vorsorglich evakuiert werden.

Insgesamt über 600 Menschen dürften vorübergehend obdachlos geworden sein. Erst nach eingehenden Inspektionen der Schäden dürfen die Bewohner wohl in ihre Häuser zurückkehren. Auch Schulen und andere öffentliche Gebäude wurden vorsorglich evakuiert – Geophysiker rechnen mit zahlreichen Nachbeben, so dass in einer ersten Reaktion erst einmal auf Sicherheit gesetzt wurde.

Glücklicherweise aber gab es nach Berichten von N-tv.de keine Todesopfer zu beklagen, lediglich zwei Menschen wurden nach bisherigem Kenntnisstand leicht verletzt. Experten verorteten derweil das Epizentrum in der Region zwischen Perugia, Deruta und Marsciano, gleichzeitig aber wurde auch eine erste leichte Entwarnung gegen.

Unter keinen Umständen, so die Geophysiker weiter, sei das jetzige Erdbeben in Umbrien mit den verheerenden Erschütterungen in den Abruzzen vor acht Monaten zu vergleichen. Auch bei Nachbeben sei nicht mit einer ähnlichen Zerstörung zu rechnen. Damals hatten die Beben in der Gegend um L´Aquila eine Stärke von 6,3, über 300 Menschen ließen ihr Leben.

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