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Erdbeben in Spanien fordert acht Tote

In Spanien gab es gestern Abend ein Erdbeben bei dem mindestens acht Menschen starben. Das Beben ereignete sich im Südosten des Landes in der Region Murcia. Besonders stark betroffen war die Stadt Lorca.

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Das Beben, das in Lorca mehrere Häuser und eine Kirche zum Einsturz brachte, erreichte einen Wert von 5,3 auf der Richterskala. Damit ist das Erdbeben für Spanien das Schlimmste seit 55 Jahren. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, ein Krankenhaus und ein Altenheim mussten evakuiert werden. Das spanische Militär half bei der Bergung der Opfer. Aus Angst vor Nachbeben verbrachten viele Einwohner die Nacht im Freien.

Obwohl das Beben nicht außerordentlich stark war, sind die Schäden in Lorca beträchtlich. Dies liegt einerseits daran, dass sich das Epizentrum nur einen Kilometer unter der Erde befunden hat. Andererseits soll in der Stadt hauptsächlich alte Bausubstanz eingestürzt sein, die nicht erdbebengerecht errichtet worden war.

Obwohl in Spanien schwere Erdbeben eher eine Seltenheit sind, ist zumindest im Süden des Landes mit Beben zu rechnen, da dort die afrikanische und eurasische Erdplatte aufeinandertreffen. Es sind weitere Beben in der Region möglich, auch ein Tsunami im Mittelmeer sei generell nicht ausgeschlossen, so ein Experte bei 'Welt Online'.

Mysteriös ist, dass von einem italienischen Amateur-Wissenschaftler für gestern ein Erdbeben in Rom vorhergesagt worden war. In Rom blieb die Katastrophe jedoch aus. Wer abergläubisch ist, wird nun wohl davon ausgehen, dass Raffaele Bendandi sich nur was den Ort angeht geirrt hat, so dass das Erdbeben gestern in Spanien stattfand und nicht in Italien.

Quelle: welt.de, spiegel.de
Bild: youtube.com

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