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Erdrutsche und Überschwemmungen in China fordern weitere Todesopfer

Mittlerweile sind in China durch Überschwemmungen und Erdrutsche, aufgrund der Unwetter, mehr als 170 Menschen ums Leben gekommen. Bereits am Montag berichteten wir über die verheerenden Unwetter, die zu Überschwemmungen im Süden des Landes führten. Seither hat sich die Zahl der Toten mehr als verdoppelt. Der anhaltende Regen und die daraus entstehenden Hochwasser stellen die Dämme auf eine harte Probe, ein Ende der Katastrophe ist vorerst nicht in Sicht.

Inzwischen betreffen die Unwetter 20 chinesische Provinzen, darunter auch Sichuan, das noch immer unter den Folgen des Erdbeben-Unglücks im letzten Monat leidet. Bei einem neuen Nachbeben sind dort erst letzte Nacht zwei weitere Menschen ums Leben gekommen, die offizielle Zahl der Toten steigt damit auf 69.172, dazu kommen noch 17.420 Vermisste. Auch die Überschwemmungenund Erdrutsche werden zunächst nicht in den Griff zu kriegen sein, da diestärksten Regenfälle laut Vorhersagen noch bevorstehen.

Laut Behörden ist die Provinz Guangdong am schwersten betroffen. Große Gefahr bestehe für die Gebiete im tiefer gelegenen Perfluss-Delta. Weiterhin befürchtet man das Überlaufen des Gelben Flusses, dem zweitgrößten chinesischen Strom, der schon in der Vergangenheit Überschwemmungen verursacht hatte. Immer noch sind Millionen Chinesen auf der Flucht vor den Unwettern, die ihren Höhepunkt noch immer nicht erreicht haben sollen.

Derweil befürchet man, dass die Unwetter auf den Jangtse-Strom übergreifen könnten. Die Bekämpfung der Überschwemmungen und Erdrutsche in China könnten dann auch die Olympischen Spiele in Peking überlagern.

Quelle: Welt Online, FOCUS Online
Bild: YouTube

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