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Erpresser von Cindy Crawford hat Tat gestanden

Nachdem sich der Deutsch-Türke Edis K., der in Verdacht stand, das Supermodel Cindy Crawford erpresst zu haben, der Polizei in Nürtingen stellte, legte er ein umfassendes Geständnis ab. Der 26-Jährige hatte versucht, Geld von der Amerikanerin mit einem Foto ihrer gefesselten Tochter zu erpressen.

Bis Mitte September hielt sich Edis K. in den USA auf. Wie Welt online berichtet, schoben ihn die dortigen Behörden wegen Verletzung der Einwanderungsbestimmungen wieder nach Deutschland ab. In dieser Zeit hat K. wohl das Foto, das Crawfords damals siebenjährige Tochter gefesselt an einen Stuhl zeigt, bei dem Kindermädchen der Familie gestohlen.

Das Foto sei entstanden, als die Nanny und Crawfords Tochter Räuber und Gendarm gespielt hätten. Edis K. wollte 100.000 Dollar, das sind etwa 67.000 Euro, von Cindy Crawford und ihrem Ehemann Rande Gerber erpressen. Ansonsten würde er das Bild der Boulevardpresse zuspielen. Später erhöhte er die Forderung auf 100.000 Euro. Er bombadierte Crawford mit E-Mails und Telefonanrufen und bekräftigte darin seine Forderungen. Gleichzeitig gab er eine Bankverbindung in Deutschland an, auf die das Geld überwiesen werden solle. Er benutzte dazu einen Computer in Stuttgart.

Zuletzt hielt sich Edis K. offenbar im Urlaub in der Türkei auf. Die Staatsanwaltschaft leitete längst ein Ermittlungsverfahren gegen den bei der Polizei wegen Drogen- und Diebstahldelikten sowie Körperverletzung einschlägig bekannten Deutsch-Türken ein. Der Erpresser stellte sich schließlich der Polizei in Nürtingen und legte sofort ein umfassendes Geständnis ab. Auch in den USA liegt eine Anklage wegen versuchter Erpressung vor. In Deutschland droht Edis K. wegen der Crawford-Erpressung jetzt eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.

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