Excite

Erst nachdenken, dann reden, Kelly Osbourne

Seit kurzem macht Kelly Osbourne Werbung für das exklusive Kosmetik-Label 'St. Tropez' und für eine Werbekampagne pries sie die Vorzüge einer Selbstbräunungscreme. Nun bekommt sie deswegen prompt Ärger, denn sie vermittele der Jugend eine falsche Idealvorstellung.

Früher war Kelly Osbourne ein Pummelchen, litt unter ihren Pfunden. In der amerikanischen Ausgabe von 'Let’s dance' hat sie sich 20 Kilos weggetanzt und fühlt sich nun pudelwohl. Gleichzeitig ist die Werbeindustrie auf sie aufmerksam geworden.

So wirbt Kelly Osbourne u.a. für den Kosmetik-Hersteller 'St. Tropez'. Da sie von Natur aus mit einer sehr hellen Haut gesegnet ist, benutzt sie wohl die Selbstbräunungscreme 'Self-Esteem'. Und die mache nicht nur einen dunkleren Teint, sondern: 'Durch die Creme sehe ich zehn Pfund dünner aus und seitdem sehe ich meinen Körper ganz anders.' Das sagte Osbourne laut der Londoner 'Daily Mail'.

Ganze 15 Dollar von jeder verkauften Flasche der Creme (75 Dollar) sollen an die Organisation 'Prince's Trust' gehen, für die Kelly Osbourne Botschafter ist. Doch deren Werbeaussage passt der Organisation, die sich für benachteiligte Kinder einsetzt, gar nicht. Nachdem sich viele Eltern über Kellys Werbespruch aufregten, stellte die Organisation klar, dass die Werbeanzeige suggeriere, dass es nur möglich sei, mit sich selbst zufrieden zu sein, wenn man dünn und hübsch sei. Und sie wolle nicht länger in Verbindung mit dieser Werbeanzeige stehen. 'St. Tropez' beteiligt 'The Prince’s Trust' aber nach wie vor an dem Gewinn von der von Kelly Osbourne beworbenen Bräunungscreme.

Bild: The Prince`s Trust, St. Tropez

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2016