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Wahlomat zur Europawahl 2014 ist online

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Der Wahlomat zur Europawahl 2014 ist online und die Spitzenkandidaten der Parteien stellten sich wieder vielen Fragen.

Seit 2002 gibt es den Wahlomat und das Tool der Bundeszentrale für politische Bildung erfreut sich immer wieder größter Beliebtheit, nun ist der Wahlomat für die Europawahl 2014 online. Und die Spitzenkandidaten aller Parteien stellten sich den Fragen und schauten, was dabei heraus kommt. Der ein oder andere schummelte dabei.

Ein Kreis von 25 jungen Personen hat 83 Thesen aufgestellt und diese an alle Parteien verschickt. Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale, sagte laut dem Tagesspiegel, dass auch alle geantwortet hätten. Aus diesen Einsendungen formte die Jugendredaktion dann 38 Thesen, die beim Wahlomat abgefragt werden. Je nach Präferenz kann dann die ein oder andere Antwort mehr gewichtet werden, als andere.

Das Prinzip ist bekannt und die Spitzenkandidaten haben das teilweise auch für sich genutzt. David McAllister von der CDU hat sich zum Beispiel immer wieder beraten, bevor er Antworten gab. Es sollte bloß nicht die SPD als seine erste Partei herauskommen. Und er schaffte es dann auch mit 98 Prozent für die CDU. CSU-Spitzenkandidat Markus Ferber nannte ihn darauf "Streber", hatte aber selbst 97 Prozent für seine Partei.

Gaby Zimmer von den Linken hat sich anscheinend aber nicht beraten und hatte prompt die Grünen auf Platz 1. Da ist es wohl nur ein kleiner Trost, dass direkt danach ihre eigene Partei folgte. Laut Krüger ist der Wahlomat übrigens das "erfolgreichste massenwirksamste Tool der letzten 20 Jahre". Ab sofort kann es wieder genutzt werden.Den Wahlomaten findet man unter www.wahl-o-mat.de/europawahl2014.

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