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Eva Herman äußert sich geschmacklos über die Loveparade

Eva Herman sorgt mal wieder für unverständliches Kopfschütteln in Deutschland, denn es ist an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten, was die ehemalige Tagesschausprecherin über die Tragödie bei der Loveparade auf der Website des Kopp-Verlages absondert. Aber Herman hat ja schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie sich nicht schämt, für ein wenig Aufmerksamkeit schlimme Dinge zu sagen.

Der Text würde vor Zynismus und Geschmacklosigkeit triefen, schreibt der Online-Auftritt der WELT. Auf der Internetpräsenz des von der WELT als obskur bezeichneten Kopp-Verlag übt Eva Herman heftige Kritik an der Loveparade und deren Besucher. Dort herrsche Sodom und Gomorrha, meint die ehemalige TV-Ansagerin.

Die Loveparade verkörpere den kulturellen, geistigen Absturz der Gesellschaft. Und Herman hat auch schon einen Schuldigen dafür ausgemacht. Die 68er seien es. Respekt vor den Toten und Verletzten zeigt sie dabei nicht. Jeder, der da gewesen sei, habe gewusst, worauf er sich einlassen würde.

Eva Hermans Kritiker werfen ihr nun vor, sich mit kalkulierter Bosheit wieder ins Rampenlicht schieben zu wollen. In einem zweiten Text äußerte sie sich aber zunächst zurückhaltend. Um dann doch wieder nachzulegen. Sie träume von einem Land, in dem Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig seien, mit wahrer Medienberichterstattung und Liebe für den Nächsten. Eins hat die selbst ernannte Märtyrerin damit erreicht: Mit ihrem geschmacklosen Text über die Loveparade auf der Website des Kopp-Verlags ist Eva Herman wieder in den Medien präsent.

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