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Ex-Skispringer Matti Nykänen sticht auf Ehefrau ein

Der ehemalige Weltklasse-Skispringer Matti Nykänen stach an den Weihnachtsfeiertagen offenbar mit einem Messer auf seine Frau Mervi Tapola ein und hat sie dabei verletzt. Die Ehefrau flüchtete zu Nachbarn und verständigte von dort die Polizei. Die nahm Nykänen fest.

Matti Nykänen hatte nach seiner erfolgreichen Skisprung-Karriere mit erheblichen Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen und versuchte sich als Stripper und Popsänger. Warum der Finne auf seine Ehefrau einstach, ist nicht bekannt. Die Nachrichtenagentur STT meldet lediglich, dass Mervi Tapola Schnittwunden an den Händen und im Gesicht erlitten hat.

Nun muss sich der 46-Jährige Nykänen vor dem Haftrichter verantworten, versuchter Totschlag lautet die Anklage. Nicht zum ersten Mal steht der viermalige Olympiasieger und siebenfache Weltmeister vor Gericht. 2004 stach er einen 59-jährigen Bekannten unter Alkoholeinfluss nieder. Er wurde zu 26 Monaten Haft verurteilt. Nach 13 Monaten durfte er das Gefängnis auf Bewährung verlassen. Nur wenige Tage nach seiner Entlassung im September 2005 warf er seiner Frau einen schweren Gegenstand gegen den Kopf und wurde wieder festgenommen. Mervi Tapola erstattete aber keine Anzeige, also wurde Nykänen wieder frei gelassen.

Im März 2006 misshandelte er erneut seine Ehefrau. Nykänen, der an ADHS leidet, wurde zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Aufgrund dieses Vorstrafenregisters ist nun mit einer empfindlichen Strafe zu rechnen. Denn Matti Nykänen stach an den Weihnachtsfeiertagen auf seine Ehefrau Mervi Tapola ein und wird nun wegen versuchten Totschlags angeklagt.

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