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Public Viewing, Shitstorm oder Hometrainer - 16 falsche Anglizismen, die Sie vermutlich auch verwenden

  • Langenscheidt Verlag / Facebook

Anglizismen sind inzwischen ein fester Bestandteil der deutschen Sprache - Worte wie Castingshow oder Smartphone benutzt inzwischen so gut wieder jeder und die Bedeutung ist dann auch allen klar. Zumindest in Deutschland. Denn oft werden Anglizismen komplett falsch verwendet. Wir stellen hier 16 fehlerhaft benutzte englische Ausdrücke vor, die im englischsprachigen Ausland eher für Verwirrung oder Lacher sorgen.

Wer jemand einen "No-Brainer" nennt, der möchte ihm damit suggerieren, dass er dumm ist. Im Englischen werden aber auch geniale Menschen so bezeichnet.

Ein "Basecap" ist im Englischen keine sportliche Mütze, sondern eine Zierleiste, die man im Baumarkt findet. Die Kopfbedeckung mit Schirm hingegen nennt sich "Baseball Cap".

Der Begriff "Beamer" steht für das Projektionsgerät im Heimkino. Im Cricket ist damit aber ein Wurf gemeint und ein Amerikaner denkt dann an einen BMW. Korrekt ist "Projector" - wie eigentlich auch der "Projektor" im Deutschen.

Mit dem Begriff "Body Bag" sollte man vorsichtig sein, denn damit ist kein Rucksack, sondern ein Leichensack gemeint.

Das Wort "Castingshow" ist eine deutsche Erfindung. In England würde man DSDS eine "Talent Show" nennen.

Und ein "Handy" gibt es im Englischen gar nicht. Dort heißt es nämlich "Cell Phone".

So ähnlich verhält es sich mit dem "Happy End". Bei den Insulaner nennt man es "Happy Ending".

Auch ein "Hometrainer" existiert im Englischen gar nicht. Das Gerät zur sportlichen Ertüchtigung zuhause nennt sich "excercise bike" oder auch "excercise machine".

Mit einem "Oldtimer" bezeichnet man auf der Insel ältere Menschen, aber keine älteren Autos.

Und beim "Public Viewing" wird ein Engländer vermutlich nicht an Bier, geteilte Freude und Fussball denken. Im englischen meint das Wort die Aufbahrung eines Verstorbenen.

Wer in England das Wort "Shitstorm" benutzt, wird wohl erschreckte Gesichter zu sehen bekommen. Denn so bezeichnet man eine Katastrophe oder ein Unglück. Zudem gilt das Wort als obszön - gemeint ist nämlich wortwörtlich ein "Sturm aus Scheiße".

Und beim "Shooting" schießt man nicht mit Kameras, sondern mit Waffen. "Photo shoot" ist der korrekte Begriff im Englischen.

Ein "Shooting-Star" fällt in England vom Himmel. Denn es bedeutet Sternschnuppe.

Ein "Slip" kann im Angelsächsischen zwar sehr vieles heißen - Kassenzettel, Missgeschick oder Ausrutscher beispielsweise - aber es hat definitiv nichts mit Damenunterwäsche zu tun.

Auch "Streetworker" sollte man nicht zum Sozialarbeiter sagen, denn es klingt nach "Streetwalker", was ein anderes Wort für eine Prostituierte ist. Nutzen Sie also lieber "social worker".

Und "Zapping" hat im englischen keine sinnvolle Bedeutung. "To zap" heißt soviel wie löschen. Korrekt ist hier "change channel" oder "turn over".

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