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Feiertag: Mariä Himmelfahrt - die Bedeutung

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Mariä Himmelfahrt - die Bedeutung und wo der Tag ein Feiertag ist: An Mariä Himmelfahrt ist die Mutter von Jesus gestorben und in den Himmel aufgenommen. Als Heimgang Mariens wird das Fest in der altkatholischen Kirche bezeichnet. Es ist ein gesetzlicher Feiertag der katholischen Kirche und wird alljährlich am 15. August begangen. Die "Heilige Mutter Gottes" wurde dem Glauben nach mit Körper und Seele im Himmel aufgenommen.

Diesen Namen bekam Maria, weil sie nach dem christlichen Glauben den Heiland Jesus Christus geboren hat. Im Jahr 431 wurde ihr dann der Beiname "Gebärin Gottes" zugesprochen. Und im Jahr 451 wurde dann zum ersten Mal der Feiertag Mariä Himmelfahrt begangen. In Jerusalem wurde dann 100 Jahr später der "Tag der Gottesmutter" eingeführt.

Erst der oströmische Kaiser Mauritius, er regierte von 582 bis 602 nach Christus, schrieb den Feiertag als bindend vor. Allerdings dauerte es ein weiteres Jahrhundert bis die Westkirche in Rom Mariä Himmelfahrt als Feiertag aufnahm und auf den 15. August setzte. Weitere 100 Jahre später gab es den Feiertag dann auch in Deutschland.

Vor allem in katholischen Gemeinden ist Mariä Himmelfahrt ein hoher Feiertag. Dazu wird auch in Österreich, Liechtenstein, in Teilen der Schweiz, Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Malta, Polen, Portugal, Slowenien, Spanien, Griechenland, Georgien, Rumänien und Zypern dieser Tag gefeiert.

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