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Flamingo-Morde im Frankfurter Zoo

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Im Frankfurter Zoo kam es jetzt zu einem regelrechten Flamingo-Massaker: 15 Tiere wurden getötet, teilweise wurden ihnen die Hälse verdreht oder die Köpfe abgetrennt. Nun soll durch eine Obduktion geklärt werden, wer für diese Tötungen verantwortlich ist. Es könnte ein Mensch getan haben, oder aber auch ein Fuchs.

Bereits am vergangenen Freitag wurden die ersten Tierleichen gefunden. Ein Tierpfleger fand neun getötete Flamingos vor. Das Federvieh ist wohl ein besonders leichtes Ziel für Tötungen. "Diese Tiere sind vollkommen wehrlos. Besonders nachts stehen sie mehr oder minder stocksteif da", sagt Zoodirektor Manfred Niekisch gegenüber dem Hessischen Rundfunk. Am Samstagmorgen wurden dann noch sechs weitere getötete Flamingos gefunden.

Die Kadaver der Tiere habe man in einem Gebüsch gefunden. Deswegen vermutet die Zoodirektion, dass auch ein Fuchs für die Tötungen verantwortlich gewesen sein könnte. Das Tier könnte die Flamingo-Leichen ins Gebüsch gezogen haben. Allerdings wurden auch Wunden bei den getöteten Tieren festgestellt, die von Messerstichen kommen könnten.

Die Flamingos wurden jetzt in die Pathologie der Uniklinik in Gießen gebracht. Dort sollen sie obduziert werden. Nach der Obduktion soll dann feststehen, wer die Flamingos getötet hat, Mensch oder Tier. Die Polizei sucht auch nach Zeugen, die vielleicht irgendetwas mitbekommen haben. Rätselhaft ist die Sache auf jeden Fall. Und es ist nicht klar, ob jemals Licht ins Dunkel um die getöteten Flamingos kommt.

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