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Flugzeugentführung in Mexiko mit Happy End

Ein offensichtlich geistig verwirrter Mann hat in Mexiko-Stadt ein Flugzeug entführt, die Polizei hat die Situation allerdings bald in den Griff bekommen und konnte alle Geiseln unverletzt befreien.

Laut Nachrichtenagentur AFP handelte der Mann offenbar einer "göttlichen Eingebung" folgend. Der bolivianische Pfarrer hatte die Maschine auf dem Weg von Cancún nach Mexiko-Stadt ungefähr eine Stunde in seiner Gewalt. Er wollte dem mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón vor dem Unheil verheißendem Datum 09.09.09 warnen, angeblich stünde Mexiko ein Erdbeben bevor.

Wie "Welt Online" berichtet, brachte der Mann die Boeing 737 in seine Gewalt, indem er mit ihrer Sprengung drohte. Der Pilot des Fliegers überzeugte den verwirrten Mann schließlich davon, sich zu ergeben. Nach der Landung in der Hauptstadt verließen zunächst die 104 Passagiere die Maschine, anschließend stürmten Sicherheitskräfte den Innenraum und nahmen den Entführer fest. Nach Angaben der Behörden wurden auch noch weitere Passagiere festgenommen in dem Verdacht, an der Tat beteiligt zu sein. Sprengstoff oder Waffen sind nicht gefunden worden.

Über den verwirrten Pfarrer ist derzeit nur bekannt, dass er seit 17 Jahren in Mexiko lebt und alkohol- sowie drogenabhängig ist. Unter den Bordgästen befanden sich ungefähr 30 Ausländer, darunter ein Deutscher. Die mexikanische Regierung zeigte sich in einem offiziellen Statement sehr erfreut über den gewaltlosen Ausgang der Angelegenheit. Somit blieb die Flugzeugentführung in Mexiko für die Beteiligten glücklicherweise ein Schreck ohne Folgen.

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