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Flugzeugunglück in Thailand

Wegen eines Unwetters, das über der thailändischen Urlaubsinsel Ko Samui wehte, konnte der Pilot einer zweimotorigen Maschine das Flugzeug nicht mehr sicher landen und kam dabei ums Leben. Sechs Flugzeuginsassen wurden verletzt. Vier deutsche Passagiere kamen mit dem Schrecken davon.

Das Unwetter ist ziemlich heftig. Winde und starker Regen toben über dem Flughafen der thailändischen Urlaubsinsel Ko Samui. Die zweimotorige Turboprop-Maschine vom Typ ATR72 befindet sich im Landeanflug. An Bord sind Urlauber. Der Pilot hat aufgrund der Stürme Probleme, das Flugzeug gerade zu halten. Offensichtlich hat er wegen des Starkregens schlechte Sicht.

Er setzt die Maschine auf die Erde, versucht zu bremsen, unterschätzt aber wohl das Tempo. Das Flugzeug schießt über die Landebahn hinaus und knallt direkt in einen Kontrollturm, der unbesetzt war. Das teilte die thailändische Luftfahrtbehörde mit. Der Pilot kam bei diesem Unfall ums Leben. Der Co-Pilot wurde bei dem Crash eingeklemmt. Erst nach mehreren Stunde konnte er aus dem Wrack geborgen werden.

Von den 68 Passagieren verletzten sich sechs Insassen, berichtet sueddeutsche.de. Es gab Knochenbrüche, Beinverletzungen, Beulen und Schocks. "Die Verletzten ruhen sich jetzt in einem Hotel aus, bevor sie nach Bangkok zurück gebracht werden", sagte eine Sprecherin der Flugsicherheit des Flughafens. Die vier deutschen Passagiere blieben bei dem Flugzeugunglück auf der thailändischen Urlaubsinsel Ko Samui unverletzt.

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