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Forscher finden Beweise für die Existenz des Yeti

Der sagenumwobene Schneemensch Yeti lebt – zumindest wenn es nach den russischen Behörden der Provinz Kemerowo geht. Ein internationales Forscherteam will im sibirischen Altai-Gebirge Hinterlassenschaften des Yetis entdeckt haben, die seine Existenz mit 95 Prozentiger Sicherheit beweisen würden. Dies wurde nach einer Yeti-Konferenz in der 3200 Kilometer östlich von Moskau liegenden Provinz behauptet.

Bei den Fundstücken handelt es sich um Reviermarkierungen, Fußspuren und möglicherweise Haare des Schneemenschen. Die spektakulären Funde werden nun umfangreich wissenschaftlich untersucht. Die Forschergruppe bekam den Yeti selbst während ihrer Expedition nicht zu sehen.

Immer wieder behaupten Forscher, Bergwanderer und sonstige Abenteurer, den mysteriösen Schneemenschen gesehen zu haben. Seriöse Wissenschaftler gehen hingegen davon aus, dass es sich beim Yeti um ein Fabelwesen handelt. Es wird vermutet, dass es sich bei den vermeintlichen Yeti-Sichtungen auch um den tibetischen Braunbären handeln könnte, der im Himalaya lebt, wo bisher auch die meisten Yetis gesichtet wurden.

Für die Provinz Kemerowo kommen die jetzt gefundenen angeblichen Beweise, dass der Yeti tatsächlich lebt, wie gerufen. Schon seit längerem versucht die Provinz den Yeti für den Tourismus nutzbar zu machen. Neben zahlreichen Veranstaltungen rund um den Yeti in der Vergangenheit, soll nun offenbar ein internationales Zentrum für Yeti-Studien errichtet werden. Es gehe darum, dass die Gesellschaft sich ernsthaft mit der Existenz des Yeti auseinandersetze, so die Forschergruppe. Der Vize-Gouverneur Dmitri Islamow sagte hingegen, dass es ihm weniger um den Yedi gehe, als darum, Touristen die Einzigartigkeit der Natur vor Ort näher zu bringen.

Quelle: stern.de, welt.de

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