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Französin heiratet verstorbenen Mann

In dem französischen Städtchen Dommary-Baroncourt im Osten des Landes hat die 26-jährige Magali Jaskiewicz in einer beinahe normalen Zeremonie ihren verstorbenen Freund geheiratet. Bereits vor einem Jahr war ihr geliebter Partner bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen, für November 2009 hatten die beiden eine Hochzeit damals fest eingeplant.

Wie der britische Guardian berichtet, ist es in Frankreich tatsächlich möglich, Verstorbene zu heiraten, wenn es dafür 'gute Gründe' gibt. So muss z.B. unmissverständlich klar gestellt werden, dass der Verstorbene eine Heirat vorher gewollt habe. Im Fall von Magali Jaskiewicz und Jonathan George lag dies glasklar auf der Hand.

Genau zwei Tage vor dem Tod des Mannes war das Pärchen, das auch schon zwei gemeinsame Kinder hat, zum Pastor gegangen und hatte um einen Hochzeitstermin im November gebeten – damals war sogar schon das Kleid gekauft worden. Nun fand die Zeremonie mit Kleid, Gästen und einem Portrait des Verstorbenen statt und es wurde sich das Ja-Wort gegeben.

Wirklich groß gefeiert aber wurde dann doch nicht: 'Ich bin nicht wirklich in Jubelstimmung. Wir werden gemeinsam noch einen Kaffee trinken und dann möchte ich mich bei allen bedanken, die mich unterstützt haben', sagte die frisch gebackene Witwe. Diese wird nun ab sofort den Familiennamen ihres geliebten Mannes annehmen sowie seinen Ehering in einer Kette um den Hals tragen...

Bild: Jim Hammer(Flickr), Xav-Perez.blogspot.com

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