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Frauchen gestorben: Seitdem geht ein Hund regelmäßig in die Kirche

Wenn das mal nicht Verbundenheit zwischen Mensch und Tier über den Tod hinaus ist: Seit sein Frauchen tot ist, besucht ein Hund regelmäßig die Kirche. Und zwar jenes Gotteshaus, in dem die Verstorbene die Messe besuchte und in der auch die Trauerfeier stattfand. Jeden Nachmittag startet der Vierbeiner zu einem festen Ritual.

Die Besitzerin des Hundes war wohl eine sehr religiöse Frau. Regelmäßig besuchte sie den Gottesdienst in der Kirche des Ortes San Donaci in Italien. Das hat sich der Schäferhund wohl gemerkt. Tommy, so heißt der Hund, wartet jeden Tag auf das Kirchengeläut, um sich dann auf den Weg in die Kirche zu machen.

Wenn er die Kirche betritt, dann schlägt der Vierbeiner sofort den Weg zum Altar ein. Dort lässt er sich nieder. Wahrscheinlich hat er sie an dieser Stelle im Sarg liegen sehen und das letzte Mal zu Augen bekommen. Er harrt dann eine Weile aus, bevor er wieder den Heimweg antritt.

Vor zwei Monaten wurde die Frau beerdigt. Seitdem nimmt Tommy jeden Tag den Weg auf sich. Außer, wenn es regnet. Dann bleibt er doch lieber zu Hause, denn das Wasser scheut er. Es ist ja bekannt, dass Hunde sehr einfühlsame Tiere sind und instinktiv spüren, wenn ein Mensch krank ist. Aber solch eine starke Verbindung über den Tod hinaus, ist neu.

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