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Freispruch für die Tanning Mom: Nun will sie sich "braten wie ein Stück Speck"

Patricia Krentcil, besser bekannt als die "Tanning Mom", ist nun von dem Vorwurf freigesprochen worden, ihre erst fünf Jahre alte Tochter mit ins Solarium genommen zu haben.

Nach dem Erfolgsurteil möchte die 44-Jährige in den Urlaub fahren. Klar, dass das Ferienziel sonnig und warm sein wird: "Es muss richtig heiß sein, damit ich mich braten kann wie ein Stück Speck", sagte die Solariumsüchtige. Sie könne wohl kaum dafür angeklagt werden, den eigenen Körper in der Sonne zu brutzeln.

Krentcil ist seit Jahren süchtig danach, sich zu bräunen. Vor ihrer Sucht hatte sich die Amerikanerin als Model für Bademode versucht - mit natürlicher, heller Haut und einem strahlenden Lächeln. Heute ist nicht mehr viel übrig von dieser Natürlichkeit. Ganze fünf Mal jede Woche bräunte die Sonnen-Süchtige ihre Haut für jeweils zwölf Minuten im Solarium und gab dafür rund 100 Dollar monatlich aus.

Die Sucht nach der Höhensonne brachte sie sogar vor Gericht: Vorgeworfen wurde ihr, ihre damals 5-jährige Tochter Anna mit ins Sonnenstudio genommen zu haben. Damit stand die Solarium-Mutter im US-Bundesstaat New Jersey wegen Gefährdung Schutzbefohlener unter Anklage. Krentcil bestritt die Vorwürfe und hat nun Recht bekommen.

Als Sonnen-Fan ist sie dennoch schlecht für das Image: 63 Sonnenstudios in der näheren Umgebung der vierfachen Mutter meinten, sie sei nicht gut für das Geschäft und erteilten ihr Hausverbot. Sie haben Schilder aufgehängt: "Die darf sich hier nicht sonnen" und ein Foto beigefügt. Seit dem Verbot soll sie sich angeblich mit einer Lotion einreiben, wie sie Bodybuilder bei Wettkämpfen verwenden.

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