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Freitag der 13. verheißt noch immer Pech und Unglück

Einer neuen Umfrage zur Folge beschleicht noch immer rund 25% der Deutschen ein mulmiges Gefühl wenn der Kalender Folgendes mal wieder anzeigt – Freitag der 13. !

Der Fachbegriff für die übersteigerte Angst vor diesem vermeintlichen Unglücksdatum, dass übermäßiges und unverhofftes Pech vorauszusagen scheint, lautet "Triskaidekaphobie". Aber woher kommt dieser Aberglaube, und warum glauben noch so viele Deutsche an die unheilvolle Kraft vom Freitag den 13. ?

Erst einmal kann man sagen, dass der Aberglaube bezüglich dieses Datums ein recht junges Phänomen des 20. Jahrhunderts darstellt. Dagegen gilt aber die Zahl 13 seit Jahrhunderten bereits als Unglücksbote. Da in der Zahlensymbolik die Zahl 12 für Harmonie und Einheit steht, gilt die 13 als das "Dutzend des Teufels". Ebenso werden in der Bibel 12 Apostel genannt, am Tisch mit Jesus sitzen aber beim Abendmahl 13 Personen – und diese zusätzliche Person wurde stets mit seinem Verräter Judas identifiziert.

Kombiniert mit dem Freitag, der ebenfalls eine lange unglückliche Tradition besitzt, kam es zu uns nun bekannten Phänomen des Freitags des 13. Denn schließlich war es ein Freitag, an dem Jesus gekreuzigt wurde, und schon im Mittelalter begannen am Freitag eines Monats die Unglückszeiten.

Letztlich ist die Angst vor Pech und Unglück aber unbegründet, denn statistische gesehen kommt es am Freitag den 13. nicht zu mehr Unfällen als sonst. Deswegen der Rat an alle, denen noch immer etwas unwohl zu Mute wird: Ruhig Blut, wenn es auch beim nächsten Mal wieder heißt – Freitag der 13. !

Quelle: n-tv.de, wikipedia.de
Bild: Coed (Flickr)

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