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Fünf Jahre Bewährung für Chris Brown

Wegen der Prügelattacke von Chris Brown auf Rihanna im Vorfeld der Grammy Verleihung ist nun vor Gericht ein Urteil gefallen. Brown bekam fünf Jahre Haft, die allerdings zur Bewährungsstrafe ausgesprochen worden sind. Wie Spiegel Online berichtet, erschien Chris Brown in Begleitung seiner Mutter, eines Freundes und eines Leibwächters.

Auch die Anklage zeigte sich zufrieden, war doch schon im Vorfeld zu vernehmen, dass Rihanna selbst eine geringere Strafe vorgezogen hätte. Die Sängerin war allerdings nicht zugegen und ließ sich durch ihren Anwalt vertreten. Der Grund für die milde Strafe war ein Handel den Chris Brown mit der Staatsanwaltschaft gemacht hatte. Dafür, dass er die Tat zugegeben hat, droht ihm keine Gefängnisstrafe.

Aber die Bewährungsstrafe ist nicht alles, was beschlossen worden ist. Chris Brown muss sechs Monate lang gemeinnützige Arbeit leisten. Dabei will die vorstehenden Richterin sicherstellen, dass es sich bei den Arbeiten um körperliche Arbeiten handelt und keine soziale Arbeiten wie Kinderbetreuung.

Eine weitere Auflage besagt, dass Chris Brown einen Mindestabstand von 90 Metern zu Rihanna wahren muss. Dieser Abstand gilt allerdings nicht für musikalische Veranstaltungen, wo ein solcher Abstand vielleicht einzuhalten ist. Auf solchen Veranstaltungen müssen es trotzdem neun Meter Abstand sein.

Ob der Mindestabstand Sinn macht, ist fraglich, wird doch immer wieder berichtet, dass Brown und Rihanna sich wieder treffen und miteinander Zeit verbringen. Mit der Bewährungsstrafe für Chris Brown endet die Prügelgeschichte vorerst einmal und der Sänger kommt bei diesem Gerichtsurteil noch mit einem blauen Auge davon.

Bild: www.chrispictures.com

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