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Geisterstadt in China: Fata Morgana oder Fake?

Eine mysteriöse Geisterstadt in China sorgt derzeit für Diskussionen. Videos zeigen eine aus dem Nebel über dem Qiantang-Fluss emporwachsende Stadt. Bei dem Phänomen soll es sich um eine gigantische Luftspiegelung handeln, die zu sehenden Häuser gibt es in Wirklichkeit an der Stelle gar nicht.

Solche Luftspiegelungen kommen im Osten Chinas öfter vor, die aktuell aufgezeichnete, die sich in der Stadt Huangshan am 16 Juni ereignet haben soll, ist jedoch besonders spektakulär. Ungewöhnlich klar lassen sich im Nebel über dem Fluss die einzelnen Gebäude, Lichter, Berge und Bäume der Geisterstadt erkennen. Luftspiegelungen, auch unter dem Begriff Fata Morgana bekannt, sind ein optischer Effekt, der entstehen kann, wenn unterschiedlich warme Luftschichten aufeinandertreffen. Ähnlich wie Spiegelungen im Wasser, wirken sie leicht verschwommen und unscharf.

Die spektakulären Aufnahmen aus Huangshan werfen aber einige Fragen auf. Da bislang wohl noch nie Luftspiegelungen in dieser Klarheit gefilmt wurden, gehen nicht wenige Kommentatoren im Internet von einem Fake aus, der mit moderner Bildbearbeitungssoftware leicht zu kreieren wäre. Andere sind der Auffassung, dass die zu sehenden Gebäude auch in Wirklichkeit da sind. Die Annahme, dass es sich dabei um Luftspiegelungen handele, gehe auf einen simplen Übersetzungsfehler zurück. Die Interviewten Einheimischen bestaunen demnach keine Fata Morgana, sondern einfach die Nebelmassen über dem Fluss, die die dahinter liegenden Gebäude geradezu märchenhaft erscheinen ließen. Wieder andere wollen in den unwirklich wirkenden Erscheinungen gar ein Abbild einer verlorenen Zivilisation erkennen. Es bleibt abzuwarten, ob das Geheimnis um die Geisterstadt in China bald abschließend geklärt wird.

Quelle: dailymail.co.uk

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