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Gesundheitliche Probleme: Julian Assange will Botschaft in London verlassen

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Überraschende Wendung im Fall Julian Assange, der Australier hat jetzt in einer Pressekonferenz angekündigt, dass er vorhabe, sein Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London verlassen zu wollen, gesundheitliche Probleme seien der Grund für diese Entscheidung. Doch sobald er sein Versteck verlassen würde, droht ihm die umgehende Verhaftung.

Seit nunmehr zwei Jahren hält sich der Whistleblower und Wikileaks-Gründer in dem Haus in der Metropole Englands auf. Die Bedingungen seien aber unterirdisch, meinte Assange. Er bekomme kein Sonnenlicht und habe noch nicht mal eine Stunde Ausgang, so wie es eigentlich nur Haftinsassen ergehe. In der gesamten Zeit habe er auch seine Familie nicht sehen können. Allerdings scheinen die gesundheitlichen Probleme Assanges noch gravierender.

Denn bei der Pressekonferenz, bei der er eigentlich nur ankündigte, die Botschaft verlassen zu wollen, wirkte er nicht gesund und sah sehr blass aus. Angeblich leide Julian Assange an massiven Herz- und Lungenproblemen. Der Blutdruck sei darüberhinaus bedrohlich hoch. Das berichtete jetzt der Nachrichtensender "Sky News".

Sollte Assange tatsächlich den Gang in die Freiheit wählen, droht ihm die umgehende Verhaftung. Erst im Juli bestätigte ein Gericht in Stockholm den Haftbefehl gegen den 43-Jährigen. Julian Assange wird immer noch Vergewaltigung und sexuelle Belästigung vorgeworfen. Zwei Schwedinnen hatten ihn damals angezeigt. Stellt sich der Australier aber den Gerichten im skandinavischen Land, droht ihm eine Auslieferung an die USA. Dort wird er wegen der Enthüllung geheimer Dokumente als Terrorist angesehen.

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