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Hacker lässt Porno im indonesischen Parlament laufen

Ein bislang unbekannter Hacker hat es geschafft, das Sicherheitssystem des indonesischen Parlaments zu knacken und unbemerkt einen Porno-Film in das Parlamentsfernsehen zu schleusen. Über fünfzehn Minuten liefen am Ende die sexuell eindeutigen Szenen über die Bildschirme, ehe es Sicherheitsleuten gelang, das Signal abzuschalten.

Bekanntermaßen ist Indonesien das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt, dementsprechend wenig gut dürfte der Porno-Angriff angekommen sein. Erst kürzlich hatte Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono striktere Regeln im Umgang mit Pornographie im Internet gefordert – wie die Nachbarn Singapur und Malaysia sollten bestimmte Inhalte im Internet gesperrt werden.

Genau von einer solchen Seite stammte wohl nun das betreffende Material, welches in das Parlamentsfernsehen eingeschleust wurde. Wie die BBC als erstes berichtete, bezog Parlamentspräsident Marzuki Alie sofort Stellung und verurteilte den Hacker-Angriff scharf. 'Wer immer sich in die Bildschirme gehackt hat, ist unverschämt und wird den Behörden gemeldet', erklärte er. Wir sind gespannt, ob der schuldige Porno-Hacker aus Indonesien tatsächlich geschnappt wird.

Bild: YouTube

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