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Haiti: Nachbeben sorgt für Panik und noch mehr Zerstörung

Ein schweres Nachbeben sorgte am Mittwochmorgen, 6 Uhr haitianischer Zeit, für Panik unter der eh schon traumatisierten Bevölkerung von Haiti. Die Menschen liefen schreiend ins Freie und mussten dort zusehen, wie viele Gebäude endgültig einstürzten. Ob und wieviele Menschen ums Leben kamen, ist noch nicht bekannt.

Rund eine Woche nach dem heftigen Erdbeben, das auf Haiti 200.000 Todesopfer forderte und durch das 1,5 Millionen Haitianer obdachlos wurden, bebte die Erde in dem ärmsten Land der westlichen Welt wieder. Die US-Erdbebenwarte maß laut focus.de eine Stärke von 6,1 auf der Richterskala.

Das Nachbeben passierte etwa 60 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince in rund 22 Kilometer Tiefe. US-Soldat Steven Payne, der einer Hilfstruppe angehört und sich deshalb derzeit in Haiti aufhält, beschreibt das Beben so: 'Es war, als würde man auf einem Brett balancieren, das auf einem Ball aufliegt.'

Inmitten der ganzen Schreckensmeldungen passieren aber auch immer wieder kleine positive Dinge. Eine 69-jährige Frau konnte am Dienstag lebend aus der Residenz des Erzbischofs von Port-au-Prince geborgen werden. Ein kleiner Lichtblick inmitten der ganzen Katastrophennachrichten aus Haiti, das jetzt von einem schweren Nachbeben zusätzlich geschockt wurde.

Bild: YouTube

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