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Hilfe für Birma

Endlich kommt ein wenig Bewegung in die Situation von Birma.

Vor mehr als zwei Wochen war der Zyklon „Nargis“ über das krisengeschüttelte Land Birma hinweggefegt und nahm mehreren zehntausend Einheimischen das Leben. Hunderttausende wurden über Nacht obdachlos.

Verschlimmert wurde die Situation noch durch die Verweigerungshaltung der birmesischen Militärregierung, ausländische Hilfe ins Land zu lassen. Nun aber scheinen sie dem internationalen Druck nachzugeben...

Erstmals durften ausländische Diplomaten drei Lager im bislang abgeschotteten Irawadi-Delta besuchen. Außerdem wurde zahlreichen ausländischen Ärzten und Krankenschwestern aus Asien eine Einreisegenehmigung erteilt – unter ihnen auch der UN-Hilfskoordinator John Holmes.

Am Freitagabend waren bereits vier Transportflugzeuge mit Hilfsgütern in der Stadt Rangun gelandet.

Allerdings unterliegen die Helfer noch immer strikten Vorschriften, wie sie sich im Land bewegen dürfen. Es ist genau diese Art unfassbarer Politik des Regimes, die den französischen UN-Botschafter Jean Maurice Ripert nun dazu bewog, der Militärregierung Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorzuwerfen.

Es bleibt unterdes zu hoffen, dass die eingetroffene Ärzte dennoch ausreichend Hilfe leisten können.

Quelle: FAZ-Online, Welt-Online
Bild: TZA (Flickr)

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