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Hillary Clintons Abschiedsrede

Bei ihrer offiziellen Abschiedsrede zu ihrem Wahlkampf übergab Hillary Clinton am Samstag offiziell das Zepter an ihren Parteigenossen Barack Obama und schickte diesen in den Kampf um das Präsidentenamt.

In Washington hatte Hillary Clinton noch einmal alle ihre Fans, Unterstützer, Spendengeber und Vertraute geladen, um eine große Abschiedsrede in ihrem Wahlkampf zu geben. Nachdem sie am vergangenen Dienstag noch kein Wort von einem Rückzug von sich gab und Barack Obama auflaufen ließ, gab sie nun offiziell ihre Kandidatur auf und schwenkte um auf Obama.

So überschwänglich und aufrichtig sie Barack Obama unterstützte und dazu aufforderte, ihn nun mit der gleichen Vehemenz zu unterstützen, wie sie es wurde, so merkte man doch deutlich, dass die vergangenen Monate und die verpasste Kandidatur tiefe Spuren hinterlassen haben. Und so begann Hillary Clinton ihre Abschiedsrede auch mit den Worten: "Es ist nicht genau die Party, die ich mir vorgestellt hatte – aber ich bin froh, hier zu sein". Und dann dauerte es auch noch einmal zehn Minuten voller Danksagungen, bis sie erstmals auf Barack Obama zu sprechen kam.

Was dann aber bei ihrer Abschiedsrede folgte waren große Jubelarien auf ihren Konkurrenten und ein flammendes Plädoyer für einen geschlossenen Kampf für den demokratischen Präsidenten Barack Obama. "Wir dürfen diesen Moment nicht verpassen", rief sie der Menge zu und ließ sich sogar zu Obamas eignem Leitspruch "Yes We Can" hinreißen.

Und auch wenn man Hillary Clintons Rede noch eine gewisse Bitterkeit anmerkte, ihre Botschaft war klar und eindrucksvoll. Mit voller Kraft wolle Hillary Clinton nun für Barack Obama kämpfen und ihn zum Präsidenten machen. Ob sie, wie es gerade in den letzten Tagen immer wieder geheißen hatte, den Posten der Vize-Präsidentin anstrebt oder andere Aufgaben im Sinn hat, ließ Hillary Clinton bei ihrer eindrucksvollen Abschiedsrede offen.

Quelle: Spiegel-Online, Welt-Online
Bild: YouTube

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