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Hinter dem Delta-Attentat steckt wohl El-Kaida

Obwohl Faruk Abdumuttalab als Sicherheitsrisiko bekannt war, durfte er in Amsterdam ungehindert das Flugzeug der Linie Delta Airlines in Amsterdam betreten. Der Nigerianer versuchte dann kurz vor der Landung in Detroit, die Maschine zu sprengen, konnte aber von Passagieren daran gehindert werden. Hinter dem Attentat steckt wohl die El-Kaida.

Die Terrororganisation von Osama Bin Laden plante laut dem Fernsehsender ABC den Anschlag und ließ Faruk Abdulmutallab dafür im Jemen ausbilden. El-Kaida habe auch den Sprengsatz geliefert, der aus 80 Gramm der hochexplosiven Substanz PETN bestand. En Topbombenbauer habe ihn gebaut. Ein Zünder funktionierte allerdings nicht. Das verhinderte ein Inferno.

Unklar sei, warum der 23-jährige Nigerianer mit dem Sprengsatz so ungehindert die Sicherheitskontrollen am Flughafen in Amsterdam passieren durfte. Es seien keine Unregelmäßigkeiten bei der Kontrolle festgestellt worden, sagte ein Sprecher des dortigen Büros zur Terrorismusbekämpfung.

Faruk Abdulmutallab hätte außerdem den amerikanischen Behörden als Terrorist bekannt sein müssen. Sein eigener Vater, ein wohlhabender Bankchef und ehemaliger Minister, habe laut den Nachrichtensendern BBC und CCN bereits vor Wochen die amerikanische Botschaft in Nigeria vor seinem Sohn gewarnt. Er sei radikalisiert und gefährlich, habe der Vater dort zu Protokoll gegeben. Der Name des Delta-Attentäters sei daraufhin auf eine allgemeine Liste gesetzt worden, allerdings nicht auf die engere Liste. Wenn dort sein Name aufgetaucht wäre, hätte er nicht fliegen dürfen. So ist es nur dem beherzten Eingreifen der Passagiere im Flugzeug der Delta Airlines verdanken, dass Faruk Abdulmuttalab die Maschine nicht sprengen konnte.

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