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Hitchens: "Das Waterboarding? Ist Folter!"

Für die USA ist Waterboarding eine extreme Verhörmethode für Amnesty International ist es eine Folter. Und genau diesem Waterboarding, der Verhörmethode für Terroristen, hat sich der britische Journalist und Autor Christopher Hitchens unterstellt.

Ganz kurz, was bedeutet Waterboarding? Der Verhörte wird beim Waterboarding an ein Brett gefesselt und sein Gesicht mit einem Tuch abgedeckt. Dann wird Wasser über ihn geschüttet. Der Verdächtige hat den Eindruck zu ertrinken.

Hitchens, welcher letztes Jahr in einem Artikel das Waterboarding lediglich als "extreme Verhörmethode" und nicht als Folter definiert hatte, wurde angefragt, ob er sich denn einer solchen unterstellen würde, um es eben zu testen. Hitchens sagte zu.

In einem Artikel, welcher August im neuen Vanity Fair erscheinen wird, erläutert Christopher Hitchens seine Erfahrungen: "Über der Mütze sind drei Lagen Stoff gelegt worden. In dieser Dunkelheit hab ich liegend gewartet, bis das erste Wasser in meine Nase floss... Ich habe die Luft für eine Weile angehalten aber dann musste ich ein- und ausatmen. Dadurch hat sich der nasse Stoff an meine Nase gedrückt... Panik... Ich habe das abgesprochene Zeichen gegeben, um dem Experiment ein Ende zu setzen. Es war ein unglaublich erleichterndes Gefühl mich wieder senkrecht aufsetzen zu können."

Nach diesem Waterboarding-Experiment hat Hitchens seine Meinung geändert. Er hat nun zugegeben, dass es sich beim Waterboarding um eine Folter handelt. "In Wirklichkeit ertrinkst du, bzw. man ertränkt dich."

Das Video von Hitchens Experiment

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