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Hobby: Nagel in den Kopf rammen

Weil den Insassen in einem rumänischen Gefängnis langweilig war und weil der Alkohol anscheinend in Strömen floss, kamen sie auf die Idee, sich nur so zum Zeitvertreib Nägel in den Kopf zu rammen. Laut dem britischen Boulevard-Blatt "The Sun" kam die merkwürdige Freizeitgestaltung nur raus, weil ein entlassener Sträfling davon erzählte.

Im deutschen Sprachgebrauch heißt es: Du hast doch einen Nagel im Kopf. Dies ist natürlich nur sinnbildlich gemeint und soll dem Adressaten dieses Satzes verdeutlichen, dass er gerade etwas sehr Dummes tut oder gesagt hat. In Rumänien setzten Gefängnisinsassen dieses jetzt in die Tat um. Alkoholisiert rammten sie sich Nägel in die Stirn.

Ein Sträfling war laut "The Sun" so stolz auf seinen Nagel in der Stirn, dass er ihn zwei Tage lang zur Schau trug. Gefängnisaufseher entfernten das Eisen schließlich. Auch der 39-jährige Radu Popescu spielte mit. Er feierte mit anderen Insassen seine Entlassung. Nach einigen Drinks rammte er sich den Nagel so fest in den Schädel, dass dieser stecken blieb. Er musste ins Krankenhaus.

Dort entfernten die Ärzte das Teil. Das dauerte zwei Stunden. Der behandelnde Arzt sei nicht erstaunt gewesen, dass das Gehirn nicht verletzt wurde. Das Ziel müsse wohl sehr klein sein, sagte er in Betracht der riesigen Dummheit Popescus. Es ist nicht anzunehmen, dass sich diese aus Rumänien stammende neue Form der Freizeitbeschäftigung, das Rammen von Nägeln in den Schädel, weltweit durchsetzt.

Bild: Screenshot 'The Sun'

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