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Homosexualität im Tierreich: Schwule Delfine & Co.

Die Homosexualität sorgt in der Bevölkerung manchmal noch für Skandale und Aufruhr, ganz anders ist es in der Tierwelt, dort ist die Homosexualität zwischen Tieren etwas ganz natürliches, - ohne wenn und aber.

Homosexuelles Verhalten wurde bei bereits mehr als 1.000 Tierarten beobachtet. Da fallen Würmer, Insekten aber auch Vögel und Säugetiere drunter. Natürlich erfüllt die Homosexualität bei Tieren andere Funktionen als beim Menschen. Allianzen, Akzeptanz in der Tiergemeinschaft oder die Demonstration von Stärke sind einige Gründe.

Da gibt es zum Beispiel die Bonobo-Affen. Gruppensex, Penisfechten und lesbische Liebesakte helfen den Affen den Stress abzubauen. Die Weibchen nutzen passgenaue Holzdildos zur Selbstbefriedigung oder reiben ihre Geschlechtsorgane gegeneinander.

Der Löwe besteigt zum Beispiel einen männlichen Löwen, um sich als Führer im Rudel zu behaupten und Delfine stimulieren die Genitalien des Partners mit der Schnauze. Männchen stecken ihren Penis in das Blasloch eines anderen Männchens, während die Weibchen ihre Flosse in den Genitalschlitz der Partnerin schieben.

Hohen Bekanntheitsgrad in der homosexuelen Tierwelt erreichen schwule Pinguinpärchen in Zoos. Manchmal dürfen sie Nachwuchs aufziehen, ein anderes Mal wird – unter Protest von Schwulenverbänden – eine Pinguindame eingeflogen, die das schwule Treiben beenden soll. Und wuchtige Elefantendamen haben auch eine Lösung für ihre homosexuelle Neigung. Sie schlagen sich gegenseitig mit ihren Rüsseln auf die Geschlechtsöffnungen und Männchen besteigen andere Bullen.

Wer hätte das gedacht? Homosexuelle Tiere ohne wenn und aber, eben ganz natürlich.

Quelle: Die Zeit
Bild: YouTube

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