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Horrorvideo von 1984: Michael Jacksons Haare brennen

Als Michael Jackson 1984 im Shrine Auditorium von Los Angeles einen Pepsi-Werbespot drehte, kam es zu einem Unfall mit der Pyrotechnik, bei dem Jacksons Haare in Flammen aufgingen. Nun tauchte ein Video des Vorfalls auf. Dieser Unfall soll der Grundstein für die Schmerzmittelabhängigkeit des King of Pop gewesen sein.

3000 Fans stehen im Shrine Auditorium, kreischen und jubeln. Auf der Bühne tanzt der King of Pop. Die Choreographie ist perfekt einstudiert, die Feuerfontänen gehen rechts und links von Jackson hoch. Die ersten Aufnahmen des Werbespots sitzen. In Take 6 kommt es dann aber zur Katastrophe. Die Feuerwerkskörper gehen zu früh los. Genau dort, wo der Sängerstar steht.

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Jackson selbst merkt erst gar nichts. Unbeirrt tanzt er weiter, während auf seinem Kopf Flammen züngeln. Erst zart, dann wird das Feuer immer mehr, seine Haare brennen. Jackson dreht seinen Körper, wie er es immer tut. Helfer haben längst einen Feuerlöscher geholt, besprühen den Superstar. Jetzt merkt es auch Jackson, er fasst sich an den Kopf. Dort ist eine kahle, rote Stelle zu sehen. Der Musiker wird in ein Krankenhaus gebracht. Er hat Verbrennungen zweiten und dritten Grades an Kopfhaut und Gesicht erlitten.

Laut netzeitung.de gelte dieser Unfall als Start einer langen Leidenszeit des Popstars. Michael Jackson nahm jahrelang Schmerzmittel. Auch bei der Obduktion fanden die Ärzte Spuren von Medikamten in Jacksons Körper. Ihm soll eine krankhafte Abhängigkeit bescheinigt worden sein, berichtet die Netzeitung. Außerdem sollen an der Stelle, an dem ihm die Haare weggebrannt sind, keine neuen mehr gewachsen sein. Jackson trug seitdem Haarteile. Angeblich soll er ja bei seinem Tod eine Perücke getragen haben und gar keine Haare mehr auf dem Kopf gehabt haben.

Unterdessen verweist die Polizei La Toya Jacksons Verdacht, dass ihr Bruder ermordert wurde, nicht mehr vollkommen ins Reich der Phantastereien. Vielmehr scheinen die Ermittler jetzt sogar von Mord auszugehen. Im Visier stehe Jacksons Arzt Dr. Conrad Murray. Das berichten sowohl stern.de als auch bild.de. Und laut L.A. Times ermittelt die Drogenbehörde in den USA bei diversen pharmazeutischen Unternehmen, um herauszufinden, wer Michael Jackson die hohe Dosis des Narkotikum Propofol verabreicht haben könnte. Diese Injektion setzte den Schlusspunkt unter eine lange Leidenszeit Jacksons mit Schmerzmittelabhängigkeit, die bei dem Unfall, bei dem die Haare des King of Pop verbrannten, seinen Anfang nahm.

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