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Hund fällt in Brunnen - drei Tote bei Rettungsversuch

Tragisches Ereignis in Kambodscha: Ein Hund fiel in einen Brunnen und bei dem Versuch seiner Rettung starben gleich drei Menschen. Passiert sein soll die verunglückte Rettung in der kambodschanischen Provinz Kartei. Örtlichen Zeitungsberichten zufolge stürzte zuerst der Hund in einen neun Meter tiefen Brunnen. Die drei Retter sollen dann, ebenso wie der Hund, nacheinander in dem Brunnen ertrunken sein.

Wie die kambodschanische Tageszeitung "The Cambodia Daily" berichtete, war als erstes der 25 Jahre alte Besitzer des Vierbeiners in den neun Meter tiefen Brunnen geklettert, um sein geliebtes Haustier wieder hinauf zu holen. Er ertrank aber bei dem Versuch der Rettung.

Als der Hundebesitzer nicht mehr an der Oberfläche des Brunnens auftauchte, kletterte schliesslich auch dessen Mutter hinunter. Die 64-jährige Frau wollte nicht nur den Hund, sondern auch ihren Sohn wieder hinauf holen. Aber auch sie blieb in den Tiefen des Brunnens verschwunden, sie sei, ebenso wie ihr Kind, in dem Brunnen ertrunken berichteten die örtlichen Medien später.

Als letztes seilte sich dann der 38 Jahre alte Nachbar von Mutter und Sohn in den Brunnen hinab um zu schauen, was passiert sei. Das gleiche Schicksal seiner beiden Vorreiter - Tod durch Ertrinken - ereilte auch ihn bei dem Rettungsversuch.

Erst Stunden später waren Rettungskräfte vor Ort und legten den Brunnen trocken. Dabei wurden dann die drei toten Personen, Mutter, Sohn und Nachbar, sowie der tote Hund entdeckt und wieder ans Tageslicht befördert.

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