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H&M und Co unterstützen Arbeitsschutz-Pläne

Schock für die Textilbranche: In Bangladesch stürzte eine Textilfabrik, dabei kamen 1.127 Menschen zu Tode. Weitere 2.500 wurden verletzt. Nun haben sich die großen Textilfirmen zusammengetan und wollen etwas für Arbeitsschutz und Arbeitnehmerrechte tun.

So ziemlich alle Bekleidungsriesen sind dabei: H&M und Zara wollen die Arbeitsschutz-Pläne genauso unterstützen, wie aus Deutschland die Firmen Tschibo, C&A und Primark. Es geht dabei um einen auf fünf Jahre ausgelegten Plan zum Thema Arbeitsschutz in der Textilbranche, den die Internationale Arbeitsorganisation und Gewerkschaften wie IndustriALL ausgehandelt haben.

Damit sollen vor allem die Arbeitnehmerrechte gestärkt werden. Außerdem soll gewährleistet sein, dass in den Gebäuden mehr Sicherheit herrscht und Themen wie Brandschutz klar geregelt sind. Dazu sollen alle Mitarbeiter eine bessere Ausbildung genießen. Und nicht zuletzt sollen Textilfabriken eine finanzielle Unterstützung bekommen.

In letzter Zeit sind einige Unglücke im Bereich der produzierenden Textilbranche passiert. Mit diesem Abkommen soll damit Schluss sein. Und damit die Pläne auch eine breite Unterstützung finden, haben die Gewerkschaften große Firmen wie GAP und Walmart dazu aufgefordert, ebenfalls dabei zu sein. Calvin-Klein-Mutter PVH meldete ebenfalls Bereitschaft. Der Textilriese will sich mit einem Millionenbeitrag beteiligen.

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