Excite

Hurrikan Isaac: Unwetter nimmt nicht ab

Die Nachrichten zum Hurrikan Isaac sind erschreckend. Im Süden der USA hat er am Mittwoch jede Menge Unheil angerichtet: In den fünf Süd-Bundesstaaten Texas, Arkansas, Mississippi, Alabama und Louisiana haben gestern 750l.000 Menschen ohne Strom den Hurrikan erleben dürfen. Dutzende Menschen mussten auf die Dächer ihrer Häuser flüchten, um den Überschwemmungen auszuweichen.

An der Küste Louisianas waren Rettungsmannschaften den ganzen letzten Mittwoch im Gange, Menschen von den Dächern zu retten. Sie brachten um die 3.000 Menschen in Sicherheit. Die Menschen flüchten auf die Dächer, weil sie mit der Situation stark überfordert sind. Auch wenn alle möglichen Kräfte mobilisiert wurden, starb eine Person.

In Mississippi zerstörte der Hurrikan viele Zuckerrohrplantagen, eine wichtige Einkommensquelle des Bundesstaates.

Die Südküste der USA ist nicht zum ersten Mal mit einer Lage, wie sie der Hurrican Isaac anrichtet, konfrontiert. Exakt vor fünf Jahren, am 29. August 2005 verwüstet 'Katrina' die gesamte Küste. 1800 Menschen starben.

Die Stadt New Orleans wurde dem Erdboden gleichgemacht. Als Konsequenz wurde eine drei Meter hohe Flutwälle aufgebaut. Diese feiert nun ihre Premiere. Laut Aussagen der zuständigen Ingenieure funktioniert das System gut und fängt die Flutwellen gut ab.

Man lernt aus Erfahrungen. Dieses Jahr verhängte der Mitch Landrieu, der Bürgermeister von New Orleans, eine Ausgangssperre für die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Damit wollte er Plünderungen und Unruhen verhindern.

Auch für die nächsten Tage rechnen die Wetterexperten mit starken Regenfällen, hohen Flutwellen und somit auch weiteren Überflutungen bis Freitag, da Isaac sich nur langsam voran bewegt. Wie stark die Schäden sind, die der Hurrikan angerichtet hat, wird man erst einschätzen können, wenn die starken Regenfälle und Überflutungen aufgehört haben.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2016