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Hurrikan Sandy: Aufräumarbeiten haben begonnen

In den Metropolen der Ostküste der USA beginnt nun das große Aufräumen nach Hurrikan Sandy. Der Wirbelsturm hat für sehr viel Verwüstung und Leid gesorgt. Laut Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sind inzwischen 50 Menschen ums Leben gekommen. Dazu mussten drei Atomkraftwerke stillgelegt werden. Das Ausmaß der Zerstörung wird erst deutlich, wenn man sich die einzelnen Städte genauer anschaut. SPIEGEL online hat dies getan.

In New York hat die Wall Street zwar den Handel wieder aufgenommen und auch der Betrieb an den Flughäfen hat wieder begonnen, aber trotzdem machen sich die Bewohner der Metropole nun daran, aufzuräumen. Noch fährt die U-Bahn nicht planmäßig und noch sind nicht alle Häuser und Wohnungen wieder ans Stromnetz angeschlossen. Stromleitungen wurden zerstört, die nun erstmal repariert werden müssen.

Die Stadt Atlantic City hat es besonders schlimm getroffen, angeblich seien 70 bis 80 Prozent der Metropole überschwemmt, das jedenfalls sagen die zuständigen Behörden laut SPON. 13.600 Einwohner der Stadt sind derzeit ohne Strom. Und als ob das nicht schon schlimm genug ist, kam es in dem Chaos auch noch zu Plünderungen. US-Präsident Barack Obama wird sich vor Ort ein Bild der Lage machen.

Noch dramatischer sieht es in New Jersey aus. Dort seien angeblich 2,1 Millionen Haushalte noch ohne Strom. Umstürzende Bäume hätten die Leitungen beschädigt. Ein Riesenproblem ist auch Wasser, Teile der riesigen Stadt seien teils bis 1,50 Meter überschwemmt. 50 Prozent des Gebietes von New Jersey seien von den Wassermassen betroffen.

360.000 Menschen mussten in Connecticut ihre Häuser verlassen. Vier Küstengebiete wurden zum Katastrophengebiet erklärt. In Philadelphia sind derzeit 850.000 Menschen ohne Heim oder Strom. Tote gab es in dem Bundesstaat nicht, nur Verletzte.

In der Karibik wütete Sandy schon vor dem Eintreffen in den USA. Ausgerechnet im ärmsten Staat der Welt Haiti wurden 70 Prozent der Ernten zerstört, 69 Menschen starben. Auch die Dominikanische Republik, Kuba und Jamaika sind betroffen. In Jamaika hat man schon den Schaden auf 16,5 Millionen Dollar beziffert.

Nun weht Sandy unaufhaltsam auf Kanada zu. Angeblich soll er den westamerikanischen Staat am heutigen Mittwoch erreichen.

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