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In China drohen nun Überschwemmungen

Die Tragödien, die durch das schwere Erdbeben in China verursacht wurden, finden einfach kein Ende. Nachdem immer neue Nachbeben ständig weitere Katastrophen bringen, droht jetzt eine zusätzliche Verschlimmerung der Situation durch mögliche Überschwemmungen.

Durch die zahlreichen Beben haben sich in der Erdbeben-Provinz Sichuan Stauseen gebildet, die nun für enorme Überschwemmungen in China sorgen könnten. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua nun meldet, hätten die Beben schwere Erdrutsche verursacht, die nun die Flussläufe verstopften. Dadurch haben sich die Seen so ausgedehnt, dass die nun durchgeweichten Dämme nicht mehr lange halten werden. Es drohen Überschwemmungen der Städte, und im Zuge dessen wurden weitere 80.000 Menschen evakuiert und in Sicherheit gebracht.

Eine besonders heikle Situation findet sich im Norden der Provinz rund um den Tangjiashan-See. Dort wird nun versucht einen 200 Meter langen Kanal zu graben, um das Wasser abfließen zu lassen. Auch gezielte Sprengungen seien denkbar um eine Katastrophe zu verhindern. Große Angst hat man in den Krisenregionen zusätzlich vor weiteren Gewittern, die für die nächsten Tage angekündigt sind. Durch sie würde das Problem der Überschwemmungen in China deutlich verschärft werden.

Bekommt man die Situation aber bis zum Sommer nicht in den Griff, könnte es richtig gefährlich werden. Schließlich fallen in der Sommerzeit ca. 70% des jährlichen Regens. Dann hätte die Folge des Erdbebens in China eine neue Dimension erreicht.

Quelle: Stern-Online, heute.de

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