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Indonesien: Vulkan bricht wieder aus, nun über 400 Tote

Nachdem das Land Indonesien am Montag von einem Tsunami erschüttert wurde, bricht nun der Vulkan Merapi zum wiederholten Male aus und sorgt für weitere Verwüstungen. Die kritischen Stimmen, die sich zum dortigen Frühwarnsystem äußern, werden immer lauter. Es stammt aus Deutschland.

Am Montag wehte der Tsunami über Indonesien. Die Zahl der Toten sei inzwischen auf über 400 gestiegen, berichtet der Focus. Das Land kommt aber dennoch nicht zur Ruhe. Am Freitagmorgen Ortszeit brach der Vulkan Merapi aus und sorgte für 33 weitere Todesopfer. Die Orte um den Vulkan seien inzwischen weitgehend evakuiert.

Und nun muss sich das deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam, das für das Tsunami-Frühwarnsystem in Indonesien gesorgt hat, viel Kritik gefallen lassen. Denn trotz des Systems wurden die Indonesier ziemlich überrascht von dem Erdbeben der Stärke 7,7 und der drei Meter hohen Flutwelle. Das Frühwarnsystem hätte Alarm schlagen sollen.

Projektmanager Daniel Acksel wehrt sich in der Süddeutschen gegen die Vorwürfe. Das Frühwarnsystem habe funktioniert, bereits nach viereinhalb Minuten sei eine Warnung von Jakarta aus an das Krisengebiet rausgegangen. Das Zentrum des Erdbebens habe aber so nahe an der Küste gelegen, dass der Tsunami das Land Indonesien schon erwischte, als die Warnmeldung rausging.

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