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Internetpornos verschlechtern das Kurzzeitgedächtnis

Die Pornobranche im Internet boomt, nirgendwo ist es so einfach, an nicht jugendfreie Filme oder Bilder heranzukommen, wie im www. Doch der Konsum, der sich wohl hauptsächlich auf Männer beschränkt, führt zu Störungen des Gehirns. Wie Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben, soll das Schauen von Internetpornos das Kurzzeitgedächtnis negativ beeinflussen.

Die Studie wurde an der Universität Duisburg-Essen durchgeführt. Dabei traten männliche Testpersonen an, die sich verschiedene Bilder anschauen sollten. Anschließend wurden sie gefragt, ob sie das Bild schon mal gesehen hätten, oder ob es noch nicht gezeigt wurde. Bei Fotos mit jugendfreiem Inhalt hatten die Probanden keine Mühe, sich daran zu erinnern, ob sie dieses schon einmal gesehen hatten oder nicht.

Anders sah es da bei Einblendungen mit pornographischem Hintergrund aus. Sobald die Bilder die Ü18-Grenze überschritten, hatten es die Männer immer schwerer, sich daran zu erinnern, ob sie das Bild kannten oder zum ersten Mal sehen. Daraus schlossen die Wissenschaftler, dass sexuelle Erregung beim Mann einen negativen Einfluss auf kognitive Prozesse im Kurzzeitgedächtnis hat.

Das bedeutet also, dass Männer, die sich einen Porno anschauen, ihr Erinnerungsvermögen beeinträchtigen. Vielleicht stimmt der alte Spruch ja dann doch, dass dann das Gehirn einfach ausgeschaltet wird, weil die Gehirnzellen nicht mehr durchblutet werden. Dem Sprichwort nach fließt ja dann das gesamte Blut eher in untere Körperregionen.

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