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Inzestfall in Polen

In Polen sind nun die Details eines weiteren grausamen Inzestfalls bekannt geworden. Die Verbrechen des 45-jährigen Mannes, den die Polizei östliche von Warschau festnehmen konnte, zeigen deutliche Parallelen zu dem Inzest-Skandal im niederösterreichischen Amstetten. Der Pole soll seine heute 21-jährige Tochter mehr als sechs Jahre lang eingesperrt und vergewaltigt haben, nun ist er hinter Gittern.

In der vergangenen Woche soll die junge Frau mit ihrer Mutter die Polizei von Siemiatycze im Osten Polens aufgesucht haben. Seit sie 14 Jahre alt war sei sie ihm Haus gefangen gewesen und zwei Mal von ihrem Vater geschwängert worden. In den Jahren 2005 und 2007 habe sie jeweils ein Kind zur Welt gebracht, beide seien zur Adoption freigegeben worden. Auch hier zeigt der Fall Ähnlichkeiten zum Schicksal der Elisabeth Fritzl, die insgesamt sieben Kinder von ihrem Vater zur Welt brachte. Im polnischen Inzestfall soll der Vater die junge Frau zu den Entbindungen begleitet und sie anschließend gezwungen haben, die Kinder wegzugeben.

Für den Beschuldigten wurde nun erst mal eine dreimonatige Untersuchungshaft angeordnet, er wird derzeit der Vergewaltigung und der Freiheitsberaubung beschuldigt. Er wurde festgenommen, als er versuchte Richtung Italien zu fliehen. Genauere Hintergründe, oder warum die junge Frau plötzlich die Möglichkeit hatte zu fliehen, sind noch nicht bekannt im Inzestfall von Polen.

Quelle: n-tv.de
Bild: Policja.pl

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