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Inzestfälle in Argentinien und Chile

In Südamerika sind weitere Fälle von Missbrauch und Inzest bekannt geworden. Ein Argentinier aus der Provinz Mendoza zeugte mit seiner Tochter sieben Kinder. In Chile bekam eine Frau vier Kinder aus dem sexuellen Missbrauch durch ihren Vater.

Seit dem spektakulären Inszest-Skandal im österreichischen Amstetten und der Verurteilung Josef Fritzls sind zahlreiche ähnliche Fälle u.a. in Italien, England, und Polen bekannt geworden. Der Argentinier Armando Lucero (67) wird laut "Süddeutsche.de" in seiner Heimat nur das "Monster von Mendoza" genannt. Der chilenische Sexualtäter wird von den Landesmedien als "chilenischer Fritzl" bezeichnet. Beide Männer sitzen in Untersuchungshaft.

Luceros Tochter Paola ist inzwischen 35 Jahre alt, sie wurde nach eigenen Angaben seit ihrem achten Lebensjahr von ihrem Vater missbraucht. Mit 15 wurde sie zum ersten Mal schwanger, ihre sieben Kinder sind heute zwischen zwei und 19 Jahre alt. Wie "Bild.de" berichtet, hat Armando Lucero insgesamt 21 Kinder, acht aus erster Ehe, sechs mit seiner aktuellen Partnerin und sieben mit seiner Tochter. Paola Lucero war in Mendoza zwar nicht eingesperrt wie Elisabeth Fritzl in Amstetten, sie lebte aber unter ständigen Todesdrohungen ihres Vaters. Momentan wird untersucht, ob Armando Lucero noch weitere seiner Kinder misshandelt hat.

Auch im chilenischen Inzestfall wurde die Tochter bereits mit 15 zum ersten Mal schwanger. Die junge Frau hat sich im Fernsehen erstaunlich positiv über ihren Peiniger geäußert: "Ich bin nicht zornig auf ihn und liebe ihn sehr." Die Chilenin hatte ihren Vater - den 'chilenischen Inzest-Fritzl' - angezeigt, weil sie befürchtete, dass er sich auch an ihren Kindern vergehen würde.

Bild: Screenshot Bild.de

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