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Iran: 124.000 Rosen eingeklagt

In Teheran hat eine Ehefrau vor Gericht von ihrem Mann 124.000 Rosen eingeklagt - und Recht bekommen.

Die Frau gab am Prozess an, dass ihr „unerträglich geiziger“ Ehemann während der zehnjährigen Ehe ihr nicht einmal einen Kaffee im Restaurant bezahlte. Nun machte die Ehefrau vom iranischen Gesetz Gebrauch, wonach eine Frau von ihrem Gatten die versprochene Mitgift per Gerichtsbeschluss einfordern kann.

Das Gericht hat den Mann dazu verdonnert, seiner Ehefrau mehr als 120.000 rote Rosen zu kaufen. Das wird dem Kavalier umgerechnet 132.000 Euro kosten. So kann er nach eigenen Angaben nicht mehr als fünf Rosen pro Tag abstottern.

Aus Sicherheit, beschlagnahmte das Gericht bis zur Begleichung der Schuld eine Wohnung des Mannes im Wert von umgerechnet 42.000 Euro.

Quelle: N24
Bild: Lonely (Flickr)

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